EINLEITUNG
Seit The Race so viel Aufmerksamkeit bekommt, sieht man das in der Serie immer wieder: Leute sind unterwegs, bitten um Hilfe – und bekommen oft Geld. Die Frage war klar: Funktioniert das auch bei uns? Wir haben’s ausprobiert. Nur nicht für unsere Reise. Für was deutlich Größeres: die Schule in Togo.
DIE IDEE
Die Methode ist simpel. Du gehst auf Leute zu und erzählst, du brauchst Unterstützung für den Weg. In der Staffel wirkt das oft überraschend gut. Genau das wollten wir testen – mit einem Haken: Jeder Euro geht in den Schulbau in Konta. Nicht in unser Ticket.
DAS EXPERIMENT
Draußen, Leute ansprechen, die Geschichte erzählen. Klingt easy. War es nicht. In dem Moment jemanden anzulügen und was anderes zu erzählen, fühlt sich richtig unangenehm an. Gleichzeitig wussten wir: Es geht um die Kinder vor Ort. Und wer gespendet hat, kann sich sicher auch freuen, dass damit in Afrika etwas Gutes passiert.
DAS ERGEBNIS
161,17 €. In anderthalb Stunden. Münzen, Scheine – sogar ein Fuffi. Die Menschen waren offener und hilfsbereiter, als ich erwartet hätte. An alle, die was reingelegt haben: danke. Wirklich.
FAZIT
Part 2 war spannend, unangenehm und irgendwie auch witzig. Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass so viele einfach helfen. Das Geld ist im Topf. Die Schule kommt näher. Und die Race-Methode? Funktioniert – wenn man sie für den richtigen Zweck nutzt.