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Amazon-Retoure mit AirTag verfolgt

Projekt Beendet & Video Online

EINLEITUNG

Wir haben eine Amazon-Retoure mit einem AirTag ausgestattet und zurückgeschickt, um herauszufinden, was nach der Rückgabe wirklich mit dem Paket passiert.

DIE IDEE

Dafür haben wir einen AirTag in einen Kreditkartenhalter eingebaut und zusammen mit der Retoure zurück in die Originalverpackung gelegt. Anschließend wurde das Paket ganz normal über die Post an Amazon zurückgesendet.

DER VERLAUF

Am zweiten Tag erreichte die Retoure ein DHL-Paketzentrum in der Nähe von Dresden. Wenige Tage später wurde sie zu einem Amazon-Logistikzentrum nach Polen transportiert. Dort blieb das Paket rund 20 Tage liegen.

Danach ging die Reise weiter durch mehrere Länder bis zu einem weiteren Amazon-Logistikzentrum in der Nähe von Mailand in Italien. Auch dort blieb die Retoure etwa 20 Tage.

DAS ERGEBNIS

Nach insgesamt rund 2.800 Kilometern durch fünf Länder führte die letzte bekannte Position des AirTags zu einem Standort in der Nähe von Rom. Dort empfingen wir das letzte Signal des AirTags.

FAZIT

Das Experiment zeigt, welche langen Wege retournierte Produkte zurücklegen können. Viele Rücksendungen werden nicht wieder verkauft, sondern aussortiert, vernichtet oder entsorgt, wenn eine Aufbereitung wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint. Jede Retoure verursacht zusätzliche Transporte, Kosten und Umweltbelastungen – oft deutlich mehr, als vielen Käufern bewusst ist.